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In fünf Schritten zu einem schönen Garten

Bald ist es wieder soweit und du kannst deinen Rasen genießen. Aber dazu sollte er natürlich auch schön grün aussehen. Wichtige Schritte in der Rasenpflege sind: Vertikutieren, Säen, Kalkstreuen, Düngen und Mähen. Wir zeigen dir die fünf wichtigsten Schritte für die Pflege deines Rasens.

 

Rasen pflegen

Was dein Rasen braucht, hängt vom Zustand ab, in dem er sich befindet. So braucht zum Beispiel eine junge Grasschicht, die gerade gesät wurde, viel Wasser, während ein beschädigter Rasen die richtigen Reparaturarbeiten erfordert. Führe den folgenden Schritt-für-Schritt-Plan für einen schönen Rasen durch und vergiss nicht, bei trockenem Wetter zu gießen. Rasen sollte nicht austrocknen – sicherlich nicht in der ersten Zeit. Um einen vollen und grünen Rasen zu bekommen und zu behalten, ist es daher wichtig, zu wässern.

 

1. Rasen vertikutieren

Graswurzeln wollen atmen und wachsen, dafür brauchen sie frische Luft. Das Wachstum dieser Wurzeln wird oft durch die Tatsache behindert, dass der Boden unter einem Rasen nicht genügend Sand enthält, um ihn atmungsaktiv zu halten. Durch das Vertikutieren des Rasens kann er dann wieder atmen, und das (Regen-) Wasser erreicht die Wurzeln. 

Beim Vertikutieren entferne eine harte Schicht Moos oder pflanzlichen Abfall vom Rasen. Besonders nach den Wintermonaten ist Rasen oft mit Moos gefüllt, durch das Vertikutieren mit einer Vertikutiermaschine oder einem Vertikutierrechen wird der Rasen gelüftet. So kann er sich gut erholen und der Boden bleibt in Topform.

Schwere Arbeit, schwere Werkzeuge. Hast du eine größere Rasenfläche? Wir haben auch (elektrische) Vertikutierer, die die Arbeit für dich erledigen. Für die richtig großen Rasenflächen gibt es auch Maschinen, die mit Benzin laufen.

Wann vertikutieren? Da das Vertikutieren eine intensive Behandlung ist, macht man diese am besten nur einmal pro Jahr. Der Frühling und der Herbst sind dafür die geeignetsten Perioden.

 

2. Rasen säen

Jetzt, wo das Moos aus dem Rasen entfernt ist, können kahle Stellen erscheinen. Kein schöner Anblick, aber keine Angst: Mit ein paar neuen Grassamen wird es in ein paar Wochen wieder eine dichte Rasendecke sein. Verwende vorzugsweise die gleiche Sorte Grassamen wie beim Pflanzen. Säe sorgfältig aus und befeuchte diese Stellen kontinuierlich, bis nach dem Keimen der Grassamen. Nach einigen Monaten kannst du einen langsam wirkenden Rasendünger anwenden.

 

3. Kalk streuen

Schöne Rasenflächen haben eines gemeinsam: den richtigen Säuregrad. Dieser verbessert die Aufnahme von Nährstoffen und hält den Boden im Top-Zustand, so dass das Gras optimal wächst. Du kannst den niedrigen pH-Wert des Bodens erhöhen, indem du Kalk auf dem Rasen verteilst.

Wann Kalk streuen?

Oftmals ist ein einmaliges Kalken pro Jahr ausreichend, normalerweise im Frühjahr. Bei stark angesäuertem Boden empfiehlt es sich, sowohl im Frühjahr als auch im Herbst Kalk auszustreuen. Kalk wird sofort absorbiert, so dass du das ganze Jahr hindurch streuen kannst, ohne dass das Risiko besteht, dass die Körnchen vom Regen weggespült werden oder durch die Sonne verbrennen.

 

4. Rasen düngen

Wenn du deinen Rasen mähst, verschwinden wichtige Nährstoffe aus dem Gras. Du musst dieses Defizit selbst durch Düngung ergänzen. Wir unterscheiden zwei Arten von Düngemitteln: organische und mineralische (künstliche) Düngemittel.

Organischer Dünger sorgt nicht nur für ein besseres Wachstum, sondern ist auch freundlich zur Struktur des Bodens. Außerdem ist er sehr gut geeignet, um einen Rasen auf armem Sandboden zu düngen. Wir verkaufen auch Dünger, der aus einer Kombination von mineralischen und organischen Substanzen besteht. Diese wirken zwar schneller, aber weniger lang und die guten Eigenschaften von organischem Dünger gehen hierbei teilweise verloren.

Wann düngen?

Das organische Düngen geschieht meist im zeitigen Frühjahr, das erste Streuen im März/April. Die Temperaturen steigen dann an, wodurch das Gras wieder aufsteigen möchte. Wie bereits erwähnt, werden die Nährstoffe aus dem Dünger langsam freigesetzt, und genau das ist der Sinn. Der zweite Termin zum Düngen ist im Juni/Juli und hilft dem Rasen durch den Sommer. Bei einem natürlichen Dünger schadet es nicht, ob es draußen trocken oder sehr warm ist; ein Regenschauer oder die Feuchtigkeit im Boden helfen dem Rasen dabei, sich schnell wieder zu regenerieren.

Der dritte Zeitpunkt zum düngen ist im September/Oktober, und das ist auch der letzte Zeitpunkt des Jahres, an dem gedüngt werden kann. Diese letzte Düngung verhindert auch die Moosbildung im Winter.

 

5. Rasen mähen und Kanten schneiden

Regelmäßiges Mähen sorgt dafür, dass der Rasen schön dicht wird. In Kombination mit dem Besprühen und Düngen des Rasens, wirkt regelmäßiges Mähen auch gegen Unkraut im Gras. Von Mai bis Oktober kann man noch wöchentlich mähen, jedoch dann, wenn es trocken ist, damit abgeschnittene Grashalme nicht wie Haufen auf dem Rasen liegen bleiben.

Wenn du jedes Mal in entgegengesetzter Richtung mähst, verhinderst du, dass die Grashalme immer in die gleiche Richtung gedrückt werden, Die Grashalme sollten in der Regel um etwa die Hälfte bis zwei Drittel auf etwa 5 Zentimeter verkürzt werden. Wenn es sehr heiß ist, zum Beispiel mitten im Sommer, ist es besser, das Gras ein wenig länger zu lassen. Auf diese Weise übersteht es die Trockenperiode besser.

Zusätzlich zum Mähen solltest du auch die Graskanten mähen, um einen schönen, starken Rasen zu bekommen. Hierzu musst du das Gras und die Ränder deines Rasens schneiden. Ein Kantenabstecher wird halbjährlich eingesetzt, um für eine schöne Trennung zwischen Rasen und Pflaster oder anderen Teilen des Gartens zu sorgen. Das Schneiden der Kanten erfolgt mit einer Grasschere nach jedem Mähvorgang. Wir haben Grasscheren, die du von Hand bedienen kannst, aber auch batteriebetriebene. Ein (elektrischer) Rasentrimmer schneidet die Grashalme mit automatischer Präzision.

 

Einfach an einem Tag auszuführen

Die Schritte 1 bis 4 sind sehr einfach an einem schönen Frühlingstag auszuführen. Das Kalken und Düngen am selben Tag ist nur mit 100% biologischen Produkten möglich. Ansonsten müssen mindestens zwei Wochen dazwischen liegen, denn Kalk und Dünger können bei Vermischung einander entgegenwirken.

 

Wie lockt man Vögel in den Garten?

Pflanzen und Tiere sind untrennbar miteinander verbunden. Das ist so in großen Naturschutzgebieten, aber auch in deinem Garten. Dein Garten ist Teil der umgebenden Natur. Es ist nicht nur gut, sondern auch lustig, Tiere wie Vögel, Schmetterlinge und Insekten in den Garten zu locken. Sie sorgen für viel Aufmerksamkeit. 


Erfreust du dich auch am Zwitschern der Gartenvögel wie Haussperling, Rotkehlchen und Kohlmeise? Und möchtest du mehr davon in deinem Garten? Schau dir unsere Tipps für einen vogelfreundlichen Garten an:

  • Zufüttern von Vögeln im Winter ist immer gut. Es erhöht die Überlebenschancen. Wirfst du noch immer übriggebliebenes Brot weg? Reiß es in Stücke und bewahre es für die Wildvögel. Du kannst auch die Brotkrümel vom Schneidebrettchen draußen abklopfen.
  • Stelle eine flache Trinkschale auf, damit die Vögel davon trinken können. Sie können die Trinkschale auch zum darin baden benutzen.
  • Gartenvögel fressen viele Insekten. Blühende Pflanzen, wie der Holunder, ziehen viele Insekten an, die wieder den Vögeln als Nahrungsquelle dient.
  • Platziere eine Nisthöhle in den Garten, um den Vögeln einen Brutplatz zu geben. Du kannst auch Pflanzen einsetzen, die sich gut als Brutplatz eignen. Denke zum Beispiel an die Buchenhecke, den Feuerdorn, die grüne Hedera und den Blauregen.
  • Hast du eine Katze als Haustier? Häng ihr ein Glöckchen um den Hals, damit die Vögel hören, wenn sie sich ihnen nähert.
  • Vögel finden Nahrung und Unterschlupf unter den Laubblättern. Lass deshalb immer einige Zweige und Blätter liegen.

 

Top 10 der vogelfreundlichen Pflanzen

Willst du deinen Garten noch vogelfreundlicher machen? Dann setze Pflanzen und Bäume, die Sie lieben, in den Garten. Einige Pflanzen haben essbare Beeren und andere bieten Schutz oder einen Platz zum Nisten.

Das sind unsere Top 10:
1. Große Karde
2. Kirschbaum (Amelanchier)
3. Zwergmispel (Cotoneaster
4. Tataren Heckenkirsche (Lonicera tatarica)
5. Apfelbaum (Malus)
6. Wilde Vogelbeere (Sorbus aucuparia)
7. Sonnenblume (Helianthus)
8. Johanniskraut (Hypericum)
9. Feuerdorn (Pyracantha)
10. Gemeiner Schneeball (Viburnum Opulus)

 

 Visbek

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